Der Sommer geht – der Herbst kommt

Noch sind sie nicht vorbei, die warmen, sonnendurchfluteten Tage des Sommers. Doch eine Ahnung von Herbst ist da: Bodennebel am kühlen Morgen, das Licht wird – welche Freude für Fotografen – weicher, goldener.

Und, das ist für uns natürlich sehr wichtig, der Tag rückt näher, an dem die Hunde wieder an den Strand dürfen, also ausserhalb der ganzjährig offenen Hundestrände. Das bedeutet für uns, jetzt schnell in die Planung einsteigen.

Was wird kommen?

Portraits im Sonnenaufgang, Portraits im Abendlicht, Shootings auf der Seebrücke Niendorf, die bei Sonnenuntergang beleuchtet wird. Shootings bei Sonnenaufgang auf der Brücke sind ebenfalls sehr empfehlenswert, das Licht ist gerade bei kühlerern Temperaturen einfach grossartig. Natürlich fehlen auch keine buchbaren Shootings, um an die begehrten Rennbilder am Strand zu kommen. Mit Glück werden Tage dabeisein, in denen das Wasser so flach ist, dass die Hunde mit Vollgas durchs Wasser auf die Kamera zulaufen. Ein kleines Schlauchboot als Unterlage für den Fotografen wird zukünftig zur Ausstattung gehören, ist doch recht nass die Angelegenheit….:-))

Und, da Mottoparties ja immer sehr beliebt sind, gibt es vielleicht Halloween-Shootings am Strand, Weihnachtsshootings, die Vorbereitungen laufen jedenfalls auf Hochtouren, es bleibt spannend….

Unter www.martinalakomy.de/termine werden zukünftig alle Termine einzusehen sein. Please keep informed…..

Locationcheck Grauer Ort – eine Festung aus dem 19. Jahrhundert

Das Shooting ist das zweite Shooting, dass Jan und ich monatlich planen, entwickeln und mit unseren Hunden und  auch gerne mit Hunden von Freunden durchführen. Uns geht es dabei natürlich um neue Locations, die wir erst mal für uns selber prüfen. Auch, um zu zeigen, was so alles an Kreativität in uns steckt. Jede neue Location ist nun mal auch für uns eine ganz besondere Herausforderung – deshalb fotografieren wir gerade aufwendige Shootings dort, wo wir uns selber auskennen. Licht, Motive, andere Hunde, Parkmöglichkeiten, Sicherheit für die Hunde, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Grauer Ort regt zur Kreativität an. Wir konnten Motive in den dunklen Torbögen, auf den originalen Fenstersimsen, und auf der stillgelegten Eisenbahntrasse entwickeln und einfangen.

Die Motive auf dem Fenstersims und der Bahntrasse verlangen natürlich einiges von den Hunden. Ein wirklich guter Grundgehorsam ist unerlässliche Voraussetzung – neben der Bereitschaft der Hunde, sich auf neues einzulassen, ganz im Vertrauen auf den Hundeführer/Handler.  Wie viele schon wissen, legen wir großen Wert darauf, dass die Hunde körperlich nicht manipuliert werden, sondern dass alle Aktionen vor der Kamera auf Hand-/Wortzeichen beruhen. Für das Motiv der 3 Hunde stehend auf der Bahnschiene ist natürlich ein sehr langes Training erforderlich, aufgebaut sind alle drei Hunde mit dem Clicker.

Strandshootings

Hauptsache, es macht Spaß. Shootings am Strand sind für die Hunde immer etwas Besonderes – okay, für die Besitzerinnen und Besitzer auch. Nach so vielen Hunden, die wir an den Stränden vor der Kamera hatten, können wir getrost sagen, alle sind voller Sand und oft auch nass. Für den menschlichen Part empfiehlt es sich durchaus, zumindest Strümpfe und Schuhe zum Wechseln mitzubringen.

 

Planen wir ein Strandshooting, so gibt es viel zu beachten:

Zuerst natürlich, welche Bilder gewünscht sind. Sollen es Aufnahmen im Wasser sein, sind die überhaupt möglich?  Denn ja, das gibt es, Hunde, die sich strikt weigern, eine Pfote ins Wasser zu setzen – all dass muss geklärt sein. Und auch hier gilt: Einen Grundgehorsam sollte der Hund mitbringen und ein Sitz beherrschen, ohne seinen eigenen Ideen nachgeben zu wollen.

 

Das Besondere an den Strandshootings ist, dass es viel mehr zu beachten gilt als bei Shootings z.B. im Wald. Die Tide spielt auch an der Ostsee eine Rolle, je nach location – idealerweise rennen die Hunde dort durch flaches Wasser, nur so ergeben sich die schönen Effekte mit den glitzernden Wassertropfen. Dies funktioniert nicht bei tieferem Wasser. Je nach gewünschtem Motiv spielt auch der Sonnenstand/die Uhrzeit eine Rolle. Während die Mittagssonne oft zu hell ist, zeichnet der Sonnenuntergang am Meer eben sehr schöne Farben. Es sind also einige Faktoren zu berücksichtigen.

Zuletzt bleibt noch die Jahreszeit zu beachten. In der Saison von April bis Oktober bleiben für Shootings nur die Hundestrände. Diese sind jedoch nicht für jeden Hund das Richtige. Zuviel Ablenkung und sehr viele Hunde. Auch wenn der Hund das gut verträgt, lassen sich kaum gute Motive einfangen. Doch es gibt Alternativen, etwas außerhalb der gut besuchten Strände. Man muss dazu etwas weiter fahren – mit anderen Worten: auch hier gilt, wie bei Shootings im Sonnenaufgang – raus aus der Komfortzone.

Hunde im Studio

Für viele Hundebesitzer ist es ein grosser Wunsch, seinen Hund, seine Hunde in einem Studio professionell fotografieren zu lassen. Doch was muss der Hund denn eigentlich können, wie sollte er sich verhalten? Das sind sehr wichtige Fragen, die unbedingt beantwortet werden müssen, ist die Situation im Studio doch so ganz anders als die gewohnte Umgebung und somit immer auch eine grosse Herausforderung für Hund und Mensch. Ein fremder Raum, Belichtung, fremde Menschen, Fotograf/in in direkter Nähe zum Hund, und dann noch dieser komische schwarze Kasten vor dem Gesicht der Person, die einen noch anstarrt? Das ist doch alles ein wenig viel auf einmal, denkt sich so mancher Hund…

Grundsätzlich steht der Hund immer im Mittelpunkt, und zwar nicht nur, wenn es um die Fotos geht. Uns ist es sehr wichtig, dass der Hund sich sicher fühlt, denn dann ist er auch gut ansprechbar, es sollte so wenig Ablenkung wie möglich existieren.

Vor einem geplanten Shooting sollte nach Möglichkeit immer ein Gespräch mit dem Hundebesitzer geführt werden, es geht um die Motivwünsche, keine Frage, doch vielmehr geht es um den Hund. Beherrscht er z.B. ein sicheres Sitz, Platz, auch im fremder Umgebung? Wie geht er mit fremden Menschen um? Lässt er sich schnell beeindrucken? Wie lässt er sich motivieren? All dieses Antworten sind wirklich wichtig, es kommt ja auch noch dazu, dass für viele Hundebesitzer/innen das Studio ebenfalls eine ungewohnte Umgebung ist.

Der Tag des Shooting ist da, es geht los.

Der Hund kommt in Begleitung seines Hundebesitzers in das Studio und bekommt so viel Zeit, wie er benötigt, sich zu orientieren. Der Aufbau im Studio ist gem. den vorbesprochenen Motiven fertig.

Ist ein wenig Ruhe eingekehrt, wird der Hund zu seiner Position gebracht. Sobald er diese sicher einnimmt, konzentriert ist, kann der/die Fotograf/in mit der Arbeit beginnen.
Man soll nicht unterschätzen, dass der Hund sich nur eine begrenzte Zeit konzentrieren kann und Pausen braucht – ist ja bei uns Menschen genauso, und wie bei uns Menschen ganz individuell. Ohne Druck, und ohne Stress, so soll das Shooting ablaufen. Wir legen allergrössten Wert darauf, dass der Hund immer freiwillig seine Position einnimmt, nicht irgendwo hingesetzt wird, keine körperliche Manipulation vor der Kamera erfährt, sondern aus sich heraus handelt – dann entstehen die schönen Bilder, die den Hund frei und in seiner Persönlichkeit zeigen.